Das eigene Fahrverhalten erfahren

 

 Schüler der Berufssschule Haßfurt profitieren von einem besonderen Lernprogramm.

 

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Obwohl an der Berufsschule in Haßfurt auch die KfZ-Mechatroniker ausgebildet werden, steht Autofahren in der Regel nicht auf dem Stundenplan. Am Montag und Dienstag dieser Woche war das anders. 60 Schülerinnen und Schüler von der IT über die Schreiner bis zu den Berufsfachschulen hatten die Gelegenheit, am Programm „EVA“ teilzunehmen. Das ist das Kürzel für „Ernstnehmende Verkehrssicherheits Arbeit“, ein Projekt, das die Verkehrswacht unterstützt und in das die Berufsschule Haßfurt für drei Jahre aufgenommen wurde.

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Was tun, wenn der Rücken schmerzt?

Hausmesse "Ergonomie und Gesundheit" an der Heinrich-Thein-Schule

 

Knapp 70 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen. Das war Grund genug für die Klasse WBÜ 12 an der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt, das Thema im Rahmen ihres Projektmanagement-Unterrichts zu vertiefen.

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„Die Schüler durften komplett eigenständig einen Projekttag planen und organisieren“, informierte nun Kathrin Weber, die Klassenlehrerin der Kaufleute für Büromanagement. Sie und ihr Kollege Martin Hoffmann leiteten die Aktion an und unterstützen die Planungen, die im vergangenen November begonnen hatten. Und so hieß es dann am vergangenen Donnerstag: „Herzlich willkommen zur Hausmesse Ergonomie und Gesundheit.“

Abwechselnd besuchten nahezu alle Klassen der Berufsschule während des Unterrichts die Veranstaltung in der Aula. Dort präsentierten sich ehrenamtlich einheimische Firmen, die sich das Thema Ergonomie auf ihre Fahnen geschrieben haben. Am Stand der AOK konnte zum Beispiel das Faszien-Training ausprobiert werden. Dies ist eine Trainingsmethode zur gezielten Förderung des muskulären Bindegewebes. Ebenfalls auf die Elastizität der Rückenmuskulatur zielte das Balance-Training des „Fitnessclub INJOY Haßfurt“ ab.

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Gutes tun und dabei lernen

„Service-Learning“ wird auch an den Schulen im Landkreis immer populärer

„Tu was für andere und lern was dabei.“ Diese Aufforderung richten immer mehr Schulen an ihre Schülerinnen und Schüler – und die Lehrkräfte erleben dabei Erstaunliches. Welche Potenziale das sogenannte Service-Learning für Schüler und Schulen birgt, das zeigte ein Informationsabend des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) an der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt auf.

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Initiiert worden war der Informationsabend von MdL Steffen Vogel. Der war bei einem Parlamentarischen Abend in München von den Ausführungen des LBE so begeistert, dass er die Information auch in den Landkreis Haßberge tragen wollte. Mit der Kooperation zwischen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und dem Mehrgenerationenhaus gebe es hier auch ein beispielhaftes Projekt, erläuterte Claudia Leitzmann vom LBE.
Landrat Wilhelm Schneider steht ausdrücklich hinter neuen Lehr- und Lernformen, die junge Menschen mit ehrenamtlichem Engagement in Kontakt bringt. „Denn die jungen Leute können so erfahren, dass sie es selbst in der Hand haben, ihr Lebensumfeld zu gestalten“, erklärte er im Rahmen der Veranstaltung. „Und das kann gar nicht zu früh beginnen“, ist er überzeugt. Er sei sehr dankbar für die vielen Projekte, die bereits an den Schulen liefen. Ein echtes Vorzeigeprojekt sei die Kooperation von Berufsfachschule und Mehrgenerationenhaus. „Theorie und Praxis werden hier gewinnbringend verbunden, der Lernende und die Gesellschaft gewinnen.“

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Auf Euch kommt es an

 

MdL Steffen Vogel fordert von Jugendlichen politisches Engagement ein

 

Eine Sozialkundestunde der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Thein-Berufsschule am Montag in ihrer Aula. Vor großem Auditorium fungierte MdL Steffen Vogel als Lehrer zum Thema „70 Jahre Bayerische Verfassung“. Er und Schulleiterin Heidrun Görtler wollten mit diesem Vortrag ihrem Publikum bewusst machen, dass dessen politische Mitwirkung in der Demokratie unabdingbar ist.

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Viele junge Leute hätten heute den Eindruck „Die machen eh was sie wollen, was kann ich schon bewirken“, so Heidrun Görtler aus ihrer Erfahrung als Lehrerin. Wo das hinführen kann, das zeigten sowohl die Brexit-Entscheidung in Großbritannien als auch die US-Wahl. Gerade junge Leute hätten dort ihre Stimme nicht abgegeben und seien dann vom Ergebnis überrascht gewesen. „Auf Euch kommt es an“, gab sie den Schülern mit – und Steffen Vogel blies ins gleiche Horn. Gerade in einer Gesellschaft, in der sich die Altersstruktur nach oben verschiebe, müssten die Jungen sich Gehör verschaffen.

 Am 1. Dezember 1946 fand in Bayern der Volksentscheid über die Verfassung statt, am 2. Dezember wurde sie unterzeichnet. Sie legt die Grundzüge des bayerischen Staatswesens und der Politik fest. Im Zuge der Zeit wurde sie auch angepasst, das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt, der Umweltschutz als Staatsziel aufgenommen und zuletzt 2013 wurde das Ziel der gleichwertigen Lebensbedingungen in allen Landesteilen aufgenommen.

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Mentale Briefkästen verknüpfen Gehirnhälften

Gedächtnistrainer Markus Hofmann stellt Schülern aus Haßfurt und Ebern clevere Lernmethoden vor.

Welcher Schüler kennt das nicht? Eine Prüfung steht bevor, doch statt am Schreibtisch verbringt man den Nachmittag lieber mit Freunden. Am nächsten Tag folgt die Katastrophe: Völlige Ratlosigkeit in der Schulaufgabe. Damit es den Schülern der Heinrich-Thein-Berufsschule und der Oberstufe der Gymnasien Ebern und Haßfurt in Zukunft besser ergeht, lud die Sparkasse Ostunterfranken am Donnerstag zum wiederholten Mal den Gedächtnisexperten Markus Hofmann ein. In seinem Vortrag in der Stadthalle Haßfurt zeigte er den Jugendlichen, wie sie bei verkürzter Lernzeit Wissen effektiv und dauerhaft abspeichern können.

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Markus Hofmann kennt das Problem aus der eigenen Schulzeit noch zu gut. „Mit Lernen konnte man mich jagen“, erzählt der 41-Jährige. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Gedächtnistrainern Europas und präsentiert seine Lernmethoden in Seminaren und Vorträgen einem begeisterten Publikum. Selbst bei „Wetten dass..?“ trat Hofmann bereits als Trainer einer jungen Kandidatin auf, die gewettet hatte, 100 Schottische Clans am Muster ihrer Röcke zu erkennen.

„Ich werde euch beweisen, dass ihr alle schon ein sensationelles Gedächtnis habt“; kündigte Markus Hofmann an. War der eine oder andere Schüler zu Beginn der Veranstaltung noch skeptisch – spätestens nach der ersten Übung hörten alle gespannt zu. Geschickt bezog der Gedächtniskünstler die Zuhörer mit ein. Hofmann demonstrierte, wie seine Methoden funktionieren und nach knapp eineinhalb Stunden hatten die Schüler um die 1000 neue Einzelinformationen gelernt.

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