Wissen als Basis zum Gestalten des eigenen Lebenswegs

 Fast 100 Schüler erhielten den Staatspreis

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Kaufleute, Fachinformatiker, Sozialpfleger, Kinderfplegerinnen, Fleischer, Schreiner, Industriemechaniker – sie alle füllten gestern die Aula der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt bis über den sprichwörtlich letzten Platz hinaus zur Abschlussfeier nach erfolgreicher Ausbildung. Sie alle nahmen die besten Glückwünsche für tolle Leistungen entgegen. Fast 100 Absolventen wurden sogar mit Staatspreisen ausgezeichnet, die es für Abschlüsse bis zur Note 1,5 gibt.

Jochen Brüggemann freute sich über das große Interesse an der Abschlussfeier und begrüßte die zahlreichen Gäste, die in irgendeiner Form mit der Schule zusammenarbeiten und sie unterstützen, vom Sachaufwandsträger Landkreis bis zum Förderverein, den Berufsverbänden und Innungen. IM Blick auf die anstehende Generalsanierung der Berufsschule wünschte er sich von den Absolventen, dass möglichst viele von ihnen in späteren Jahren in die neu gestaltete Schule zurückkommen zum Zweck der Fort- und Weiterbildung.

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Schattenseite des Straßenverkehrs

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Die Haßfurter Berufsschüler werden in den kommenden zwei Wochen überall im Schulhaus auf die Schatten von Benjamin, Jasmin, Roccy, Sissi, Sarah und Sascha treffen. Die jungen Leute, deren mannshohe Silhouetten die Ausstellung „Schatten – Ich wollte doch leben“ bilden, sind alle bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Ihre Familien haben zugestimmt, dass ihre Geschichten dazu beitragen, junge Menschen für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren. Die Ausstellung wurde am Dienstag an der Heinrich-Thein-Berufsschule eröffnet.

„Mit den Schattenseiten des Straßenverkehrs“ konfrontiere diese Ausstellung, so der stellvertretende Schulleiter Jochen Brüggemann. Das tue sie sehr eindringlich und auf eine Art und Weise, die jungen Menschen unter die Haut geht. Gerade Jugendliche tendierten ja dazu, Gefahren lieber weg zu wischen. Weil man merkte, dass das bei dieser besonderen Präsentation anders ist, bemühte sich die Schulleitung, die Ausstellung nach vier Jahren ein zweites Mal an die Schule zu holen. Sie gehört zur Verkehrssicherheitswoche, die Kurt Helbig mit vielfältigen Veranstaltungen organisiert hat.

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Die richtigen Fahrer für sparsame Autos

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Die ganze Woche über geht es an der Berufsschule in Haßfurt um die Verkehrssicherheit. Ein ganzes Bündel an Angeboten hat Kurt Helbig als Mitglied der Schulleitung zusammengestellt, damit die Schülerinnen und Schüler vernünftig und sicher auf den Straßen unterwegs sind. Gestern durchliefen die ersten Klassen das Programm „Mobil mit Köpfchen“ von ADAC und TÜV, es folgen Projekte zum Thema Alkohol und Straßenverkehr, außerdem wird an der Schule die Wanderausstellung „Schatten“ gezeigt.

Bei „Mobil mit Köpfchen“ geht es um Abgase und Lärm, die ein Auto produziert. Damit aber auch ganz konkret um den Geldbeutel, der bei Auszubildenden und Schülern meist ohnehin nicht sehr prall gefüllt ist. Dazu kommt, dass aggressives Fahren nicht nur den Spritverbrauch erhöht, sondern auch das Unfallrisiko. „Das Auto ist die meistgebrauchte Waffe in Deutschland“, mit dieser Feststellung begrüßte Uwe Hauber die Schüler. Gemeinsam mit seiner Kollegin Dagmar Mayer zeigte er in eineinhalb Stunden auf, welchen Unterschied es macht, ob man mit 1000 oder 3000 Umdrehungen fährt.

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"Frei statt high" an der Berufsschule Haßfurt

Der Sucht in jeglicher Form haben die Sozialarbeiterinnen an der Heinrich-Thein-Berufsschule den Kampf angesagt. Innerhalb der Suchtpräventionsreihe, die sie für die Zeit bis Juli erarbeitet haben, gastierte jetzt der Präventionsparcours „Frei statt high“ am beruflichen Schulzentrum. „Die Schüler lassen sich auf diese Art und Weise wirklich ansprechen und ins Thema reinholen“, war Schulleiterin Heidrun Görtler von den vier Stationen des Parcours sehr angetan.

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Nora Pfeil, die Präventionsbeauftragte am Landratsamt Haßberge, hat den Parcours nach Haßfurt geholt, der in den kommenden Wochen noch an anderen Schulen im Landkreis Station macht. Für die Berufsschule wurde die Aktion vom Freundeskreis finanziert. Martina Meisch und Barbara Steinbach von der Jugendsozialarbeit an Schulen führten die Klassen durch den Parcours. Über einen spielerischen Ansatz geht es dabei um das Thema Sucht – um Chrystal Meth und Kräutermischungen, Cannabis und Shisha. Dabei zeigte sich, dass, vieles weniger harmlos ist, als es zunächst aussieht – dass aber auch viele Schülerinnen und Schüler durchaus Bescheid wissen über die negativen Folgen von Drogenkonsum. Inzwischen seien „Legal Highs“ auch nicht mehr „legal“, informierte Martina Meisch. Lange hinkte die Gesetzgebung mit dem Verbot den immer neuen Rezepturen der berüchtigten Kräutermischungen und chemischen Substanzen hinterher. Inzwischen seien die Stoffgruppen mit Verboten belegt, so die Sozialarbeiterin.

Zur Suchtpräventionsreihe gehören außerdem Workshops zum Thema „Wie entsteht Sucht“ und „Aktiv gegen Sucht in der Schule“. Dabei geht es um rechtliche Konsequenzen von Drogenkonsum, aber auch um die Stärkung von Lebenskompetenzen, so dass Sucht erst gar nicht zum Thema wird. Im Juli schließlich gastiert Chapeau Claque mit dem interaktiven Theaterstück „Drug Diaries“ an der Berufsschule.

 
Artikel und Fotos: Sabine Weinbeer 

Das eigene Fahrverhalten erfahren

 

 Schüler der Berufssschule Haßfurt profitieren von einem besonderen Lernprogramm.

 

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Obwohl an der Berufsschule in Haßfurt auch die KfZ-Mechatroniker ausgebildet werden, steht Autofahren in der Regel nicht auf dem Stundenplan. Am Montag und Dienstag dieser Woche war das anders. 60 Schülerinnen und Schüler von der IT über die Schreiner bis zu den Berufsfachschulen hatten die Gelegenheit, am Programm „EVA“ teilzunehmen. Das ist das Kürzel für „Ernstnehmende Verkehrssicherheits Arbeit“, ein Projekt, das die Verkehrswacht unterstützt und in das die Berufsschule Haßfurt für drei Jahre aufgenommen wurde.

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