Modernste Technik für die Fachleute von morgen.

Die Berufsschule in Haßfurt bekommt erstes Elektroauto.

Ein BMW i3 konfrontiert die jungen Leute mit neuer Technik.

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Das Fachpersonal von morgen muss auch mit modernster Technik ausgebildet werden, betonte Landrat Wilhelm Schneider, als die Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt am Montag einen BMW i3 für die Ausbildung der KfZ-Mechatroniker in Empfang nehmen konnte. Das rund 40.000 Euro teure Fahrzeug übergaben im Auftrag von BMW Gebietsleiter Winfried Oppenhym und Eveline Kühnl-Eck vom gleichnamigen Autohaus.

 

 

250 junge Männer und Frauen aus Betrieben in allen drei fränkischen Regierungsbezirken werden an der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt zu KfZ-Mechatronikern ausgebildet – klassisch und über das Karriere-Programm „Abi und Auto“ dazu kommen die Nutzfahrzeuge-Mechatroniker in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum in Schweinfurt. Damit sind die Mechatroniker die größte Abteilung des beruflichen Schulzentrums Haßfurt. Schulleiterin Heidrun Görtler betonte, dass die Schulleitung und der Landkreis Haßberge als Sachaufwandsträger immer bemüht seien, die modernsten Rahmenbedingungen zu schaffen für eine zukunftsweisende Ausbildung. Bei den Mechatronikern gehöre dazu zweifellos der Elektroantrieb. Schon seit fünf Jahren steht in der Schulungswerkstatt ein Hybrid-Fahrzeug von Audi zur Verfügung, der i3 ist nun ein voll-elektrisches Fahrzeug.

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Doch nicht nur der Antrieb ist besonders, der i3 ist außerdem vollgepackt mit einer Vielzahl von Fahrassistenz-Systemen und „verbindet damit die Fahrzeugtechnik mit de Informations- und Kommunikationstechnik“, so Heidrun Görler. Das Fahrzeug stehe also für die Digitalisierung im Automobilbereich und deshalb waren zur Übergabe neben den Mechatronikern auch die IT-Fachklassen eingeladen. Der i3 biete viele Möglichkeiten zu Verknüpfungen der beiden Fachbereiche durch anspruchsvolle Projekte im Lernfeld „Vernetzte Systeme“, das es bei den Kfz-lern ebenso gibt wie in der IT.

Für Landrat Wilhelm Schneider gehört dem Elektroauto die Zukunft. Die rasante Entwicklung im Bereich der Fahrzeugtechnik sei für Schulträger natürlich eine Herausforderung. Der Landkreis werde in die Generalsanierung der Berufsschule min den nächsten Jahren 25 Millionen Euro investieren. Umso mehr freue er sich über dieses großzügige Geschenk der BMW AG als Beitrag zu einer zeitgemäßen Ausbildung. Mit dem i3 werde der Unterricht sicherlich noch motivierender, war Schneider überzeugt.

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„Sie sind die Zukunft“, erklärte Winfried Oppenhym den anwesenden Schülern beziehungsweise Auszubildenden. „Moderne Technik braucht Menschen, die begeistert damit umgehen und die Wirtschaft wartet schon auf Sie“. Die Begeisterung für moderne Technik wurde nach den offiziellen Worten auch gleich sichtbar: Sofort waren Türen, Kofferraum und Motorhaube offen und der i3 wurde eingehend inspiziert vom Akku bis zu den Ladekabeln. Auch die Materialien des Elektrofahrzeugs sind mit viel Bedacht ausgewählt – sehr leicht und vor allem auch nachhaltig und ökologisch, wie Eveline Kühnl-Eck betonte. „Eigentlich viel zu schade zum Auseinanderbauen“, meinte Landrat Wilhelm Schneider, der den Fahrspaß, den Elektrofahrzeuge bieten, durchaus zu schätzen weiß.

 

 

Artikel und Bilder: Frau Weinbeer

 

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