Unterrichtsprojekt „Migration und Integration an der Heinrich-Thein-Schule“

Migration1 300pxAm 25./26.03.2015 fand an unserer Schule das Projekt „Migration und Integration in Deutschland am Beispiel der Deutschen aus Russland“ statt. Projektleiter Jakob Fischer ist in Kasachstan geboren und arbeitete dort als Lehrer. Nun reist er im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland  durch ganz Deutschland und referiert zum Thema Integration.

Mehr als 180 Schülerinnen und Schüler hörten seine Ausführungen, die er mit PowerPoint-Präsentation, Filmausschnitten, Ausstellungstafeln und eigenen Erfahrungsberichten veranschaulichte. Dabei ging Herr Fischer nicht nur auf die Geschichte der Deutschen aus Russland ein, sondern auch auf aktuelle Migrationsbewegungen, ausgelöst durch die Entwicklungen in Syrien, Afghanistan und im Jemen. „Fast überall auf der Welt gibt es Migranten“, meinte er. So haben auch in Bayern etwa 19% der Menschen einen Migrationshintergrund. Seine Botschaft an die Schüler lautet: „ Sie sollen nicht nur gute Facharbeiter werden, sondern auch was von der Welt und den Menschen wissen.“ Durch seine engagierte Präsentation möchte er Verständnis für die Lage der Migranten wecken und bei den Schülern die Bereitschaft fördern, diese zu integrieren. An etlichen Beispielen von prominenten Migranten, wie Helene Fischer, Miroslav Klose, Mario Gomez oder Mesut Özil zeigte er auf, wie Integration erfolgreich verlaufen kann und wie positiv dies auch für Deutschland sein kann. Das Ziel, dass Menschen, egal welcher Herkunft, verständnisvoll und aufgeschlossen miteinander in einer Klasse und  an einer Schule leben, verfolgten auch Martina Meisch und Barbara Steinbach von der BRK-Schulsozialarbeit, sowie Dagmar Mertl vom Fachbereich Sozialkunde, als sie dieses Projekt zum zweiten Mal an die Schule holten.

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