Ziel ist ein Ausbildungsplatz


Berufsschule kooperiert bei der Flüchtlingsbeschulung mit der VHS

 

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Mit Beginn des neuen Schuljahres starteten an der Volkshochschule Landkreis Haßberge die Berufsintegra-tionsklassen (BIK) als ein neues Kooperationsprojekt mit der Berufsschule Haßfurt.

VHS- Geschäftsführer Holger Weininger freute sich, dass seine Institution den Zuschlag bekommen hat, nachdem in der Vergangenheit der Landkreis die BIK unter eigener Regie betrieben hatte.

Rund 100 jugendliche Flüchtlinge, verteilt auf sieben Klassen, werden in diesem Schuljahr unterrichtet, erklärte Bianca Olerich. Sie ist verantwortlich für die Flüchtlingsbeschulung. Insgesamt zwei Jahre dauert die Schulzeit für die 16- bis 25-Jährigen, die im ersten Jahr die deutsche Sprache erlernen und danach im zweiten Jahr zusätzlich zur Schule auch Praktika in Betrieben machen.

Ziel der Maßnahme ist es, dass die jungen Menschen die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen.

Je nach persönlicher Leistung können die Flüchtlinge vorher den Mittelschulabschluss beruflicher Schulen oder in Kooperation mit der Mittelschule Haßfurt sogar den Qualifizierten Abschluss erwerben.

Anna Reuther, Victoria Kelemen und Melissa Viering unterrichten in den BIK das Fach „Deutsch als Zweitsprache“. Unterstützt werden sie dabei von den Sozialpädagoginnen Vera Ksinski und Linda Söllner, die mit den Schülern ihre persönlichen Stärken herausarbeiten und bei der Praktikumssuche behilflich sind.

Diese Fachkräfte haben bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich bei der Integration mitgearbeitet, so dass es für die VHS ein Glücksfall ist, das eingespielte Team übernehmen zu dürfen.

 

Text und Bild: Christian Licha

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