Mit Japanern und Australiern zusammen in einer Familie

Schüler besuchten England im Rahmen des Erasmus-Projekts der Heinrich-Thein-Schule

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Mit dem Projekt „Die Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt wird international“ gelang es, eine Erasmus-Förderung  der EU für die Berufsschule zu gewinnen und insgesamt 34 Schülerinnen und Schülern einen Austausch mit dem Guildford-College im englischen Surrey zu ermöglichen. Anlässlich der europaweiten  Erasmustage (12. und 13. Oktober) fand auch die Abschlussveranstaltung in Haßfurt statt, bei der Teilnehmer von ihren Erlebnissen berichteten und ihre Teilnahme-Zertifikate erhielten.

Schüler wie Lehrkräfte zogen unisono ein positives Resümee aus den beiden dreiwöchigen „Flows“, wie die Austausch-Wochen in EU-Sprache heißen. Die Fördermittel im Erasmus-Programm sind großzügig, allerdings auch mit allerhand Bürokratie behaftet. Die wickelte im wesentlichen Roland Bitsch ab, im Lehrkörper des Beruflichen Schulzentrums Haßfurt verantwortlich für die außerschulischen Kontakte. Die Initiative ging vom Guildford-College aus, von dort kam im Herbst 2015 eine E-Mail. Das College ist sehr international aufgestellt und sucht immer entsprechende Kontakte. Lehrkräfte beider Schulen trafen sich, der Projektantrag – 30 Seiten in englischer Sprache – wurde erstellt und im Februar 2017 eingereicht. Außerdem musste geklärt werden, aus welchen Berufsgruppen Schüler interessiert wären und wo es in der Grafschaft Surrey entsprechende Praktikumsplätze gäbe. 

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Wer sich ablenkt, fährt gefährlich!

 

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In einer Sekunde kann man keine Textnachricht lesen, schon gar nicht schreiben, oder eine Nummer wählen. In einer Sekunde legt ein Auto bei 50 Stundenkilometern aber 14 Meter Strecke zurück. Diese Gleichung verdeutlicht in diesen Tagen der „Blindflugteppich“, den Polizeihauptkommissar Stefan Scherrer in der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt ausgerollt hat. Ein Großteil der Berufsschüler fährt bereits Auto und damit „ist hier die richtige Zielgruppe“ erklärt stellvertretender Schulleiter Jochen Brüggemann sein besonderes Engagement für die Verkehrssicherheit.

Überall im Schulhaus hängen die aktuellen Plakate der Verkehrswacht wie das, das vor „App-Lenkung“ warnt. Die Handynutzung am Steuer war im September zentrales Thema einer bundesweiten Aktionswoche. Aufklärung tut not – in Bezug auf alle Ablenkung am Steuer, betonte PHK Scherrer am Donnerstag vor den Berufsschülern, die klassenweise zum „Blindflugteppich“ kamen. Die 14 Meter Strecke bis zu dem Fußgänger, der durch einen Dummy dargestellt wurde, machten einigen Eindruck. Man muss kein Mathe-Genie sein, um zu übertragen, was das dann bei außerorts-Geschwindigkeiten bedeutet.

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Ziel ist ein Ausbildungsplatz


Berufsschule kooperiert bei der Flüchtlingsbeschulung mit der VHS

 

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Mit Beginn des neuen Schuljahres starteten an der Volkshochschule Landkreis Haßberge die Berufsintegra-tionsklassen (BIK) als ein neues Kooperationsprojekt mit der Berufsschule Haßfurt.

VHS- Geschäftsführer Holger Weininger freute sich, dass seine Institution den Zuschlag bekommen hat, nachdem in der Vergangenheit der Landkreis die BIK unter eigener Regie betrieben hatte.

Rund 100 jugendliche Flüchtlinge, verteilt auf sieben Klassen, werden in diesem Schuljahr unterrichtet, erklärte Bianca Olerich. Sie ist verantwortlich für die Flüchtlingsbeschulung. Insgesamt zwei Jahre dauert die Schulzeit für die 16- bis 25-Jährigen, die im ersten Jahr die deutsche Sprache erlernen und danach im zweiten Jahr zusätzlich zur Schule auch Praktika in Betrieben machen.

Ziel der Maßnahme ist es, dass die jungen Menschen die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen.

Je nach persönlicher Leistung können die Flüchtlinge vorher den Mittelschulabschluss beruflicher Schulen oder in Kooperation mit der Mittelschule Haßfurt sogar den Qualifizierten Abschluss erwerben.

Anna Reuther, Victoria Kelemen und Melissa Viering unterrichten in den BIK das Fach „Deutsch als Zweitsprache“. Unterstützt werden sie dabei von den Sozialpädagoginnen Vera Ksinski und Linda Söllner, die mit den Schülern ihre persönlichen Stärken herausarbeiten und bei der Praktikumssuche behilflich sind.

Diese Fachkräfte haben bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich bei der Integration mitgearbeitet, so dass es für die VHS ein Glücksfall ist, das eingespielte Team übernehmen zu dürfen.

 

Text und Bild: Christian Licha

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