Aus Genuss kann schnell Sucht werden

Sucht ist nicht nur Alkohol, Zigaretten, Drogen. Neue Süchte tauchen auf, man denke nur an das Phänomen der Smombies. Aber diese Abhängigkeiten können überwunden werden.

 

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Suchtprävention wird als Thema an der Heinrich-Thein-Berufsschule großgeschrieben. Wegen dieses großen Engagements und weil die derzeit laufende Wanderausstellung „Einfach Menschlich“ so besonders ist, hat die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml höchstpersönlich die Schirmherrschaft und damit die offizielle Eröffnung am Donnerstagvormittag übernommen. Hier wird nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger gewunken, hier geht es um Selbstreflexion, um das Aufzeigen, wie aus Genuss, Belohnung oder Ablenkung Sucht werden kann, die das ganze Leben bestimmt.

Landrat Wilhelm Schneider ging bereits vor dem offiziellen Termin durch die „Ausstellung“, die eher ein Erlebnisweg ist – und zeigte sich nachhaltig beeindruckt, „weil man unweigerlich nachdenkt und sich oder Bekannte und ihr Verhalten wieder findet“, erklärte er. Auch Schulleiterin Heidrun Görtler stellte fest, dass Sucht meist in Alltagssituationen beginnt. Die Liste von Suchtverhalten sei lang, wie auch die Ausstellung zeige. Sie aber zeige auch, wo die Grundlagen gelegt werden. Für Heidrun Görtler gehört es zum Erziehungsauftrag und zum Qualitätsverständnis der Berufsschule, den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich mit diesen Themen auseiander zu setzen.

 

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Modernste Technik für die Fachleute von morgen.

Die Berufsschule in Haßfurt bekommt erstes Elektroauto.

Ein BMW i3 konfrontiert die jungen Leute mit neuer Technik.

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Das Fachpersonal von morgen muss auch mit modernster Technik ausgebildet werden, betonte Landrat Wilhelm Schneider, als die Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt am Montag einen BMW i3 für die Ausbildung der KfZ-Mechatroniker in Empfang nehmen konnte. Das rund 40.000 Euro teure Fahrzeug übergaben im Auftrag von BMW Gebietsleiter Winfried Oppenhym und Eveline Kühnl-Eck vom gleichnamigen Autohaus.

 

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Mit Japanern und Australiern zusammen in einer Familie

Schüler besuchten England im Rahmen des Erasmus-Projekts der Heinrich-Thein-Schule

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Mit dem Projekt „Die Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt wird international“ gelang es, eine Erasmus-Förderung  der EU für die Berufsschule zu gewinnen und insgesamt 34 Schülerinnen und Schülern einen Austausch mit dem Guildford-College im englischen Surrey zu ermöglichen. Anlässlich der europaweiten  Erasmustage (12. und 13. Oktober) fand auch die Abschlussveranstaltung in Haßfurt statt, bei der Teilnehmer von ihren Erlebnissen berichteten und ihre Teilnahme-Zertifikate erhielten.

Schüler wie Lehrkräfte zogen unisono ein positives Resümee aus den beiden dreiwöchigen „Flows“, wie die Austausch-Wochen in EU-Sprache heißen. Die Fördermittel im Erasmus-Programm sind großzügig, allerdings auch mit allerhand Bürokratie behaftet. Die wickelte im wesentlichen Roland Bitsch ab, im Lehrkörper des Beruflichen Schulzentrums Haßfurt verantwortlich für die außerschulischen Kontakte. Die Initiative ging vom Guildford-College aus, von dort kam im Herbst 2015 eine E-Mail. Das College ist sehr international aufgestellt und sucht immer entsprechende Kontakte. Lehrkräfte beider Schulen trafen sich, der Projektantrag – 30 Seiten in englischer Sprache – wurde erstellt und im Februar 2017 eingereicht. Außerdem musste geklärt werden, aus welchen Berufsgruppen Schüler interessiert wären und wo es in der Grafschaft Surrey entsprechende Praktikumsplätze gäbe. 

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Wer sich ablenkt, fährt gefährlich!

 

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In einer Sekunde kann man keine Textnachricht lesen, schon gar nicht schreiben, oder eine Nummer wählen. In einer Sekunde legt ein Auto bei 50 Stundenkilometern aber 14 Meter Strecke zurück. Diese Gleichung verdeutlicht in diesen Tagen der „Blindflugteppich“, den Polizeihauptkommissar Stefan Scherrer in der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt ausgerollt hat. Ein Großteil der Berufsschüler fährt bereits Auto und damit „ist hier die richtige Zielgruppe“ erklärt stellvertretender Schulleiter Jochen Brüggemann sein besonderes Engagement für die Verkehrssicherheit.

Überall im Schulhaus hängen die aktuellen Plakate der Verkehrswacht wie das, das vor „App-Lenkung“ warnt. Die Handynutzung am Steuer war im September zentrales Thema einer bundesweiten Aktionswoche. Aufklärung tut not – in Bezug auf alle Ablenkung am Steuer, betonte PHK Scherrer am Donnerstag vor den Berufsschülern, die klassenweise zum „Blindflugteppich“ kamen. Die 14 Meter Strecke bis zu dem Fußgänger, der durch einen Dummy dargestellt wurde, machten einigen Eindruck. Man muss kein Mathe-Genie sein, um zu übertragen, was das dann bei außerorts-Geschwindigkeiten bedeutet.

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