IT-Informatikkaufmann/frau

Tätigkeiten:

Der Einsatz von Computersystemen ermöglicht einem Betrieb schneller, effizienter und fehlerfreier zu arbeiten. Die Aufgabe eines Informatikkaufmanns ist es, die Bedürfnisse eines Unternehmens zu ermitteln und mit den Möglichkeiten der EDV abzustimmen und die optimale Lösung zu finden.

Dafür muss ein Informatikkaufmann die Arbeitsabläufe im Unternehmen kennen, die dazu passenden elektronischen Geräte zusammenstellen (welche Hard- und Software wird benötigt?), die Kosten für die notwendigen Geräte und Programme ermitteln, Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, Angebote einholen, Preise kalkulieren. Er beschäftigt sich mit der Planung der Systeme, achtet auf die Qualitätssicherung und schult die Anwender.

Informatikkaufleute arbeiten meist für Firmen im Bereich Handel, Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen und Dienstleistungen.

 

Ausbildung:

Die Ausbildungszeit im dualen System beträgt in der Regel drei Jahre. Bei entsprechender Vorbildung, bzw. Qualifikation kann die Lehrzeit um 6, bzw. 12 Monate verkürzt werden. Der Unterricht erfolgt drei Jahre lang in den Fachklassen durch Blockunterricht. Der genaue Blockplan ist hier einsehbar.

Zahl der Blockwochen:

1. Ausbildungsjahr: 12 Wochen
2. Ausbildungsjahr: 12 Wochen
3. Ausbildungsjahr: 11 Wochen

Der fachliche Unterricht gliedert sich in folgende Lernfelder:

  • Betriebswirtschaftliche Prozesse

Informationsquellen und Arbeitsmethoden, Der Betrieb und sein Umfeld, Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation, Markt- und Kundenbeziehungen

  • Rechnungswesen und Controlling

Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling

  • IT-Systeme

Einfache IT-Systeme, Vernetzte IT-Systeme, Öffentliche Netze und Dienste, Betreuen von IT-Systemen

  • Anwendungsentwicklung/Programmierung

Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen

Nach der Hälfte der Ausbildungszeit findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen und handlungsorientierten Abschlussprüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten

Staatlich geprüfter Informatiker (mit unterschiedlichen Schwerpunkten), Projektleiter oder nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität.

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