Seminarschule für
Politik und Gesellschaft

Ansprechpartnerin

Seminarleiterin Daniela Bengel
Daniela Bengel Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kontaktmöglichkeiten:

 

  • E-Mail:

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  • Telefonisch:

    09521 - 9225-0

  • Persönliche Termine nach Vereinbarung

Informationen zur Seminarschule


,Mit dem Beginn ins 2. Schulhalbjahr 25/26 startet an der Heinrich-Thein-Schule erstmalig immer montags ein Seminar für Politik und Gesellschaft. Wir freuen uns zukünftig Referendarinnen und Referendare im 1. Ausbildungsjahr bei uns begrüßen zu dürfen, um mit ihnen gemeinsam in das 2-jährige Referendariat zu starten. Wir begleiten sie auf ihrem Weg in die Schulpraxis. Sie erhalten Einblicke in die Didaktik und Methodik des kompetenzorientierten Lernens, erproben unterschiedliche Unterrichtsformen und reflektieren ihre Erfahrungen in den wöchentlichen Seminarsitzungen. Sie halten eigenständig Unterricht und werden dabei von Ihren betreuenden Lehrkräften beratend unterstützt, getreu dem Motto:

„Jeder Experte war einmal ein Anfänger.“

Das Referendariat, eine Zeit des intensiven Lernens, des wertschätzenden Austauschs und der Weiterentwicklung sowohl im Hinblick auf das Unterrichten als auch auf die Persönlichkeit. Wir freuen uns darauf, Sie als junge engagierte Kolleginnen und Kollegen dabei begleiten zu dürfen und wünschen Ihnen eine spannende und bereichernde Zeit bei uns an der Schule.

Unsere Referdarinnen und Referendare für Politik und Gesellschaft


Foto folgt in Kürze

Ablauf Vorbereitungsdienst


1. Erster Ausbildungsabschnitt

Sie sind einer festen Seminarschule zugewiesen!

  • Struktur: Das Seminarjahr dient der theoretischen und praktischen Einführung. Sie haben eine berufliche Fachrichtung (z. B. Sozialpädagogik, Gesundheit, Wirtschadtspädagogik u. a.) und Ihr Unterrichtsfach Politik und Gesellschaft.

  • Hospitation und Lehrversuche: In der ersten Phase hospitieren und beobachten sie viel und halten erste eigene Unterrichtsversuche sowohl in der beruflichen Fachrichtung als auch in ihrem Unterrichtsfach, z. B. PuG

  • Fachseminar Politik und Gesellschaft:

    • Hier liegt der Fokus auf der Berufsspezifik. In der Berufsschule müssen politische Inhalte oft an die Lebens- und Arbeitswelt der Auszubildenden angeknüpft werden.

    • Moderner Politikunterricht zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen, die in der Lage sind, komplexe politische Sachverhalte selbstständig zu analysieren, kritisch zu beurteilen und aktiv am demokratischen Leben teilzuhaben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung von politischer Urteils- und Handlungsfähigkeit sowie die Förderung von Demokratiekompetenz.

  • Zusammenhängender Unterricht: Ab dem zweiten Halbjahr halten die Referendarinnen und Referendare etwa 8 bis 10 Wochenstunden eigenverantwortlich zusammenhängenden Unterricht.

  • Prüfungen: Im ersten Ausbildungsjahr finden zwei Prüfungslehrproben, davon eine in der beruflichen Fachrichtung, die andere im Unterrichtsfach, statt. Zudem wird das Thema der Hausarbeit (Schriftliche Hausarbeit gemäß LPO II) festgelegt und eingeholt.

2. Zweiter Ausbildungsabschnitt

Im zweiten Jahr werden Sie an eine Einsatzschule (Zweit- oder Einsatzschule) versetzt.

  • Erhöhter Unterrichtsumfang: Sie unterrichten nun eigenverantwortlich zwischen 10 und 16 Wochenstunden. Dabei müssen Sie beide Fächer (Fachrichtung + Politik) abdecken.

  • Betreuung: Sie werden vor Ort von einer Betreuungslehrkraft unterstützt, kehren aber für die Seminartage (i. d. R. 1x pro Woche) an verschiedenen Standorten zurück.

  • Prüfungen:

    • 3. Prüfungslehrprobe

    • Mündliche Prüfungen in Fachdidaktik, Schulrecht und staatsbürgerliche Bildung.

    • Kolloquium in Form eines Prüfungsgesprächs über eine pädagogisch-psychologischeFragestellung.

 

Besonderheiten an beruflichen Schulen
  • Heterogenität: Die Schülerschaft an beruflichen Schulen ist extrem vielfältig (vom Jugendlichen ohne Schulabschluss in der Berufsvorbereitung bis zum Abiturienten in der FOS oder der dualen Ausbildung). Dies erfordert eine hohe Differenzierungskompetenz im Fach Politik.

  • Lehrplanbezug: Im Fach Politik an der Berufsschule gibt es oft enge Verknüpfungen zu rechtlichen und wirtschaftlichen Themen des Ausbildungsberufs (z. B. Arbeitsrecht, Tarifverträge).

  • Blockunterricht vs. Teilzeit: Je nach Schule kann Ihr Stundenplan stark variieren (Wochenunterricht oder Blockphasen).