Aktuelles aus dem Schulleben
Eis für alle: IHK versüßt vorletzten Schultag an der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt
An der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt stand der vorletzte Schultag unter dem Motto Sommerfrische. Angesichts der hohen Temperaturen entschied die Schulleitung, den Unterricht zeitlich zu verkürzen, um Lernende und Lehrende zu entlasten und eine angenehme Abkühlung zu ermöglichen.
Als Highlight des Tages rollte ein Eiswagen der IHK Würzburg-Schweinfurt auf das Schulgelände. Sage und schreibe eine Kugel Eis pro Schülerin und Schüler – in vielen Fällen auch zwei – wurden kostenfrei angeboten. Die unkomplizierte Aktion kam bei allen Beteiligten gut an und sorgte für strahlende Gesichter und eine willkommene Erfrischung.
Hinter dem Vorhaben stand ein gemeinsames Projekt der Industrie- und Handelskammer mit der Heinrich-Thein-Berufsschule als einem ihrer dualen Partner. Die IHK Würzburg-Schweinfurt setzt damit ein Zeichen für praxisnahe Zusammenarbeit und Engagement jenseits des Unterrichtsalltags. Begleitet wurde die Aktion von IHK-Vertreter Herrn Proske, der die Gäste vor Ort begrüßte und den reibungslosen Ablauf absicherte.
Schulleitung und Lehrkräfte zeigten sich zufrieden: „Gerade in heißen Tagen gehört eine gute Portion Gelassenheit dazu. Mit der kurzen Unterrichtszeit geben wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, neue Energie zu tanken – und das Eis war das perfekte Sahnehäubchen“, so Schulleiter Herr Jochen Brüggemann, der die Aktion ausdrücklich lobte. Auch die Lernenden freuten sich über die spontane Abkühlung und nahmen die kostenlose Süßigkeit dankbar an.
Die Aktion wird als gelungenes Beispiel für eine gelungene Partnerschaft zwischen Schule und regionaler Wirtschaftsstruktur gewertet. Sie zeigte, wie Engagement außerhalb des Unterrichts positiven Einfluss auf Motivation und Gemeinschaftsgefühl haben kann. Mit einem kühlen Abschluss starten die letzten Schultage nun hoffentlich ebenso entspannt in die Ferienzeit.
Demokratie live: Haßfurter Abschlussklassen der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Sozialpfelge und Kinderpflege eroberten das Europaparlament in Luxemburg
Der Bus „rollte pünktlich vom Hof“ der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt. Am 22. Juli 2026 ging es los. Die Abschlussklassen im Bus haben Dynamik. Musik dröhnt. Manche schlafen noch. Finanziert wurde die gesamte Fahrt übrigens aus Erasmus-Mitteln der Europäischen Union. Kostenlos für die Schüler - eine feine Sache.
Die Autobahn war überraschend leer. Kein Stau, absolut gar keiner. Wir erreichten den Stadtteil Kirchberg deshalb eine ganze Stunde früher als im Ablaufplan vorgesehen. Glasfassaden ragten in den Himmel, hier schlägt das Herz der Europäischen Union. Das Europäische Parlament wirkt aus der Nähe riesig.
In der Ausstellung, im Konrad-Adenauer-Gebäude, "Erlebnis Europa" tauchten die Schüler direkt ein, keine verstaubten Vitrinen, stattdessen gab es dort moderne Multimediatools. Wer wissen will, wie die EU tatsächlich funktioniert, klickt sich hier durch. Der Einfluss auf unser tägliches Leben in Deutschland wird plötzlich greifbar. Und die Frage, wie man selbst etwas bewegen kann, steht im Raum, macht nachdenklich.
Zwei Praktikanten hielten danach einen lebendigen Vortrag für unsere Gruppe. Trockene Politik? Keineswegs. Die Jugendlichen hörten interessiert zu. Zum Abschluss gab es ein aktives Quiz, bei dem alle mitfieberten und Kniffliges knackten.
Später ging es ins Hotel am Rande der Stadt, perfekte Lage. Der öffentliche Nahverkehr fährt direkt vor der Tür ab. Das Beste daran: In Luxemburg kostet Bus und Bahn keinen einzigen Cent. Das gilt für alle Fahrgäste, ein Traum für jede Schülergruppe.
Die Hauptstadt des Großherzogtums wartete bereits auf uns. Die Entdeckungstour begann: historische Altstadt, beeindruckende Bock-Kasematten, die tief in den Felsen gehauen sind. Der großherzogliche Palast erstrahlte in der Sonne. Wir schlenderten an alten Kathedralen und Klöstern vorbei. Atemberaubende Brücken spannen sich über tief eingeschnittene Täler. Luxemburg verbindet Alt und Neu auf extrem engem Raum.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen traten wir bereits die Rückfahrt an. Die Zeit verflog rasend schnell. Im Spessart legten wir noch eine Pause für ein gemeinsames Mittagessen ein. Pünktlich zum regulären Unterrichtsende spuckte uns der Bus wieder in Haßfurt aus. Eine kurze Reise, die lange im Gedächtnis bleibt.

Ein Besuch, der nachhaltig bewegt – Klasse Einzelhandel/Verkäufer zu Gast im Kinderhospiz Sternenzelt
Ein ganz besonderer Tag erwartete unsere Klasse der Verkäuferinnen, Verkäufer sowie Einzelhandelskaufleute am 27. Juli: Als Anerkennung für ihren herausragenden Einsatz während unserer sozialen Projektwoche durfte die Klasse das Kinderhospiz Sternenzelt besuchen.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich den Besuch mit großem Engagement verdient. Beim Kuchenverkauf im Rahmen der Projektwoche erzielten sie den höchsten Tagesumsatz aller Klassen. Mit viel Teamgeist, Organisationstalent und ihren im Unterricht erworbenen Verkäuferkompetenzen setzten sie sich mit vollem Einsatz für den guten Zweck ein.
Während des Besuchs erhielten wir einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Kinderhospizes. Wir besichtigten die Räumlichkeiten und erfuhren, welche wertvolle Unterstützung Familien mit schwerstkranken Kindern dort erfahren. Besonders bewegend war zu hören, wie das Kinderhospiz den betroffenen Familien Kraft schenkt, Entlastung bietet und gemeinsame Zeit ermöglicht.
Nachhaltig beeindruckt hat uns auch die Erkenntnis, wie wichtig der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl ist. Mitgefühl bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sie wertschätzend zu begleiten – eine Botschaft, die alle Teilnehmenden tief berührt hat.
Ebenso wurde deutlich, wie unverzichtbar Spenden für die Arbeit des Kinderhospizes sind. Ein erheblicher Teil der Kosten wird nicht durch die Krankenkassen gedeckt und muss durch Spenden finanziert werden. Ohne diese Unterstützung wäre die wertvolle Begleitung der Familien in diesem Umfang nicht möglich.
Der Besuch war für alle Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte ein emotionales und nachhaltiges Erlebnis. Er hat eindrucksvoll gezeigt, dass soziales Engagement weit über finanzielle Unterstützung hinausgeht und dass Mitgefühl, Zusammenhalt und Menschlichkeit Werte sind, die unsere Schulgemeinschaft prägen.
Unser herzlicher Dank gilt dem Team des Kinderhospizes Sternenzelt für die offene, herzliche und bewegende Begegnung.
Demokratie live: Haßfurter Abschlussklassen der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Sozialpfelge und Kinderpflege eroberten das Europaparlament in Luxemburg
Der Bus „rollte pünktlich vom Hof“ der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt. Am 22. Juli 2026 ging es los. Die Abschlussklassen im Bus haben Dynamik. Musik dröhnt. Manche schlafen noch. Finanziert wurde die gesamte Fahrt übrigens aus Erasmus-Mitteln der Europäischen Union. Kostenlos für die Schüler - eine feine Sache.
Die Autobahn war überraschend leer. Kein Stau, absolut gar keiner. Wir erreichten den Stadtteil Kirchberg deshalb eine ganze Stunde früher als im Ablaufplan vorgesehen. Glasfassaden ragten in den Himmel, hier schlägt das Herz der Europäischen Union. Das Europäische Parlament wirkt aus der Nähe riesig.
In der Ausstellung, im Konrad-Adenauer-Gebäude, "Erlebnis Europa" tauchten die Schüler direkt ein, keine verstaubten Vitrinen, stattdessen gab es dort moderne Multimediatools. Wer wissen will, wie die EU tatsächlich funktioniert, klickt sich hier durch. Der Einfluss auf unser tägliches Leben in Deutschland wird plötzlich greifbar. Und die Frage, wie man selbst etwas bewegen kann, steht im Raum, macht nachdenklich.
Zwei Praktikanten hielten danach einen lebendigen Vortrag für unsere Gruppe. Trockene Politik? Keineswegs. Die Jugendlichen hörten interessiert zu. Zum Abschluss gab es ein aktives Quiz, bei dem alle mitfieberten und Kniffliges knackten.
Später ging es ins Hotel am Rande der Stadt, perfekte Lage. Der öffentliche Nahverkehr fährt direkt vor der Tür ab. Das Beste daran: In Luxemburg kostet Bus und Bahn keinen einzigen Cent. Das gilt für alle Fahrgäste, ein Traum für jede Schülergruppe.
Die Hauptstadt des Großherzogtums wartete bereits auf uns. Die Entdeckungstour begann: historische Altstadt, beeindruckende Bock-Kasematten, die tief in den Felsen gehauen sind. Der großherzogliche Palast erstrahlte in der Sonne. Wir schlenderten an alten Kathedralen und Klöstern vorbei. Atemberaubende Brücken spannen sich über tief eingeschnittene Täler. Luxemburg verbindet Alt und Neu auf extrem engem Raum.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen traten wir bereits die Rückfahrt an. Die Zeit verflog rasend schnell. Im Spessart legten wir noch eine Pause für ein gemeinsames Mittagessen ein. Pünktlich zum regulären Unterrichtsende spuckte uns der Bus wieder in Haßfurt aus. Eine kurze Reise, die lange im Gedächtnis bleibt.

3Tage mit LIEBESLEBEN – Das Mitmach-Projekt des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) an der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10/11/12 aus verschiedenen Fachbereichen hatten in der zweiten Juliwoche im Rahmen von »LIEBESLEBEN – Das Mitmach-Projekt« die Gelegenheit, ihre Fragen rund um das Thema HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) zu stellen. Dazu war ein methodisch und fachlich geschultes Team von Moderatorinnen und Moderatoren des BIÖG angereist, das mit den Jugendlichen interaktiv an sechs Themenmodulen arbeitete.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten in spielerischer Art und Weise Handlungskompetenzen, um sich und andere vor HIV und anderen STI zu schützen. Sie lernten, wie sie dafür beim Sprechen über Sexualität vorhandene Hemmschwellen abbauen können. Sie setzten sich mit sexueller Selbstbestimmung und der medialen Darstellung von verschiedenen Sexualitäten auseinander. Sie erfuhren, wo sie weitere Informationen und bei Bedarf Hilfe erhalten und richteten den Blick auch auf ein grenzachtendes und verantwortungsvolles Handeln. Begleitet wurden die Jugendlichen dabei auch von Lehrerinnen und Lehrern unseres Kollegiums, die im Vorhinein an einer mehrstündigen Fortbildung teilnahmen – dafür ein großes Dankeschön.
Als Berufsschule sehen wir unseren Bildungsauftrag nicht nur darin, fachliche Kompetenzen zu fördern. Wir möchten junge Menschen auch dabei unterstützen, selbstbewusst, verantwortungsvoll und respektvoll ihren eigenen Weg zu gehen. Dazu gehört die Fähigkeit, Entscheidungen informiert zu treffen, Grenzen zu erkennen und zu respektieren, sowie Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt an unserer Schule durchführen konnten. Der Dank des Schulleiters, Herrn Brüggemann, geht an das Organisationsteam der Schule, Frau Greubel (stellvertretende Schulleitung), Frau Röhner (Ansprechpartnerin für Familien- und Sexualerziehung), Frau Schlösser und Herrn Burkard (JaS), die dieses Angebot mit viel Engagement vorbereitet und begleitet haben.
Am Ende bleiben tolle Erinnerungen und ein großer Materialkoffer des BIÖG, mit dem die Schule auch in Zukunft mit nachfolgenden Jahrgangsstufen zu den Themen arbeiten wird. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf liebesleben.de.

Historische Schenkung bereichert die Heinrich-Thein-Schule
Haßfurt. Die Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt freut sich über eine besondere Bereicherung ihrer Schulgeschichte: Frau Ute Riedl, die Enkeltochter der Schwester des Namensgebers Heinrich Thein hat der Schule sechs Bilder aus dem Familienbesitz übereignet.
Mit dieser großzügigen Schenkung gelangten wertvolle Erinnerungsstücke in die Obhut der Schule, die das Andenken an Heinrich Thein auf besondere Weise lebendig halten.
Die Bilder stammen aus dem privaten Familiennachlass und besitzen sowohl einen ideellen als auch einen historischen Wert. Sie schaffen eine unmittelbare Verbindung zwischen der Schule und der Familie ihres Namensgebers und unterstreichen die Bedeutung von Heinrich Thein für die Region.
Schulleiter Jochen Brüggemann und seine Stellvertreterin Nadine Greubel zeigten sich erfreut über die Schenkung: „Es ist für unsere Schulgemeinschaft eine große Ehre, dass die Familie von Heinrich Thein uns diese Bilder anvertraut. Sie erinnern nicht nur an die Person unseres Namensgebers, sondern vermitteln auch ein Stück regionaler Geschichte.“
Die Werke sollen künftig einen würdigen Platz im Schulgebäude erhalten. So können sie dazu beitragen, das Interesse an der Geschichte der Schule und ihres Namensgebers zu fördern. Die Schenkung ist zugleich Ausdruck der engen Verbundenheit der Familie mit der Heinrich-Thein-Schule. Dass Ute Riedl die Bilder bewusst der Schule überließ, zeigt das Vertrauen, dass die Erinnerungsstücke hier dauerhaft bewahrt und wertgeschätzt werden.
Mit den sechs Bildern wächst nicht nur die historische Sammlung der Schule – sie erhält zugleich ein Stück Familiengeschichte, das die Identität der Heinrich-Thein-Schule weiter stärkt und künftigen Generationen die Persönlichkeit ihres Namensgebers näherbringen kann.

Sponsoren für ein sauberes Haßfurt gesucht
Jedes Jahr am 20. September findet der World Cleanup Day statt. Dabei handelt es sich die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung, welche inzwischen sogar offiziell in den Kalender der Vereinten Nationen aufgenommen wurde.
Bereits in den vergangenen beiden Jahren nahm die die Heinrich-Thein-Schule Haßfurt unter dem Motto "Die HTS räumt auf!" mit einer Vielzahl an Klassen sehr erfolgreich an der Aktion teil.
Dieses Engagement war jedoch nur durch die Unterstützung von verschiedenen regionalen Sponsoren möglich, da alle Teilnehmenden mit dem notwendigen Equipment (Müllpicker, Warnweste, Handschuhe usw.) sowie mit Getränken und Snacks versorgt werden mussten.
Gerne möchte das Berufliche Schulzentrum auch in diesem Jahr, am 25.09.2026, wieder mit möglichst vielen Klassen einen schuleigenen Cleanup durchführen und sucht hierfür dringend Sponsoren, die mit nachhaltigen Sach- und/oder Geldspenden die Aktion für ein sauberes Haßfurt unterstützten.
Für alle Sponsoren ist ein gutes grünes und regionales Gewissen sozusagen inklusive, zudem werden sie auf dem schuleigenen Internetauftritt und gegenüber der Presse als Sponsoren genannt, ferner dürfen sie am Aktionstag mit Eigenwerbung am offiziellen Sammelplatz (Haupteingang der Heinrich-Thein-Schule an der Hofheimer Straße) auftreten.
Interessierte Sponsoren wenden sich bitte jederzeit gerne an Franziska Fröhlich, die Umweltbeauftragte des Beruflichen Schulzentrums und Organisatorin des Aktionstags, entweder via E-Mail an

Kleine Helfer, große Hilfe – DigitalCafé informiert über Tracker und Ortungssysteme
Haßfurt. Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die Technischen Assistentinnen und Assistenten für Informatik der Heinrich-Thein-Schule (HTS) in Haßfurt gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Haßfurt für die digitale Bildung älterer Menschen. Im Rahmen des etablierten Projekts „DigitalCafé“ fand am Freitag, den 12. Juni 2026, erneut eine Informationsveranstaltung an der Berufsschule der Heinrich-Thein-Schule statt.
Unter dem Motto „Kleine Helfer, große Hilfe – Tracker und Ortungssysteme“ informierten die Schülerinnen und Schüler interessierte Seniorinnen und Senioren über moderne Möglichkeiten der Standortbestimmung und Ortung. Ziel der Veranstaltung war es, digitale Kompetenzen zu fördern und den Teilnehmenden den praktischen Nutzen aktueller Technologien näherzubringen.
Zu Beginn stellten die angehenden Technischen Assistenten für Informatik in einem anschaulichen Vortrag die verschiedenen Arten von Trackern vor. Dabei erläuterten sie deren Einsatzbereiche, beispielsweise zur Ortung von Schlüsseln, Gepäckstücken oder anderen Wertgegenständen. Ebenso wurden die technischen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen solcher Systeme verständlich erklärt.
Im Anschluss an die Präsentation stand die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten die Teilnehmenden dabei, Tracker mit ihren Smartphones zu verbinden und einzurichten. Dabei konnten individuelle Fragen direkt geklärt und die Geräte gemeinsam getestet werden.
Besonders geschätzt wird am DigitalCafé die ungezwungene und persönliche Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen werden digitale Themen verständlich erklärt, Fragen beantwortet und praktische Hilfestellungen gegeben. So entsteht ein angenehmer Rahmen für den Austausch zwischen den Generationen, der das Lernen erleichtert und Berührungsängste mit neuer Technik abbaut.
Das DigitalCafé verfolgt seit Jahren das Ziel, das Gemeinwohl zu fördern und insbesondere ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Technologien zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen der Heinrich-Thein-Schule und dem Mehrgenerationenhaus hat sich dabei als wertvolle Brücke zwischen den Generationen etabliert.
Eine Anmeldung für das DigitalCafé ist grundsätzlich nicht erforderlich. Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen, die kommenden Veranstaltungen zu besuchen und sich in angenehmer Atmosphäre über digitale Themen zu informieren.
Von der Region, für die Region: So schmecken die Haßberge
Neues Kochbuch „Hausgemacht“: Eine kulinarische Entdeckungsreise durch den Landkreis Haßberge mit der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung
Von der Region für die Region: Das Regionalmanagement des Landkreises Haßberge präsentiert das neue Kochbuch „Hausgemacht“. In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Thein-Schule ist ein Werk entstanden, das die kulinarische Vielfalt unserer Heimat feiert und das Beste: Das Buch ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos erhältlich.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit echtem Praxisbezug
Hinter den Seiten von „Hausgemacht“ steckt weit mehr als nur eine Sammlung von Zutaten. Das Kochbuch ist das Ergebnis eines beeindruckenden Gemeinschaftsprojekts. Die Klasse EV11 der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt hat gemeinsam mit ihren Lehrkräften maßgeblich an der Entstehung mitgewirkt.
Die Schülerinnen und Schüler haben die eingereichten Rezepte nicht nur gesichtet, sondern sie auf Herz und Nieren geprüft: Sie wurden probegekocht, verfeinert, professionell in Form gebracht und für das Buch ansprechend fotografiert. Dieser direkte Praxisbezug macht das Projekt zu einem Vorzeigebeispiel für die Zusammenarbeit zwischen regionaler Bildung und Verwaltung.
Feierliche Vorstellung in der Heinrich-Thein-Schule
Im Rahmen einer feierlichen Präsentation in der Heinrich-Thein-Schule wurde das fertige Werk offiziell vorgestellt. Der stellvertretende Schulleiter, Herr Schubert, begrüßte die Gäste, während die Schülerinnen und Schüler ihr Können direkt unter Beweis stellten: Sie kreierten ein Buffet mit ausgewählten Gerichten aus dem Kochbuch, das bei den geladenen Gästen für Begeisterung sorgte.
Der Landrat, Herr Schneider würdigte das Engagement aller Beteiligten und betonte die Bedeutung des Projekts:
„Dieses Buch ist ein Projekt aus der Region für die Region. Es spiegelt die Einflüsse unserer verschiedenen Kulturlandschaften und der Menschen wieder, die diese prägen. Es bietet authentische kulinarische Einblicke in unseren Landkreis.“
Das erwartet Sie im Kochbuch:
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Ein bunter Strauß an Rezepten: Eine Auswahl der besten regionalen Lieblingsgerichte, eingereicht von Bürgerinnen und Bürgern.
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Gelebte Regionalität: Rezepte, die durch die Traditionen und die Landschaft der Haßberge inspiriert sind.
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Qualität durch Praxis: Jedes Rezept wurde von angehenden Experten der Hauswirtschaft getestet und optimiert.
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Ein einzigartiges Bildungsprojekt liefert die besten Rezepte aus dem Landkreis direkt auf Ihren Tisch.
Bachelor Boost Programm: Drei Abschlüsse in drei Jahren
Am 19. März 2026 lud die Heinrich-Thein-Schule gemeinsam mit der IHK Würzburg-Schweinfurt zur Auftaktveranstaltung von ihrem neuen Ausbildungsprogramm Bachelor Boost ein. Zahlreiche Ausbildungsbetriebe aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich über das Programm zu informieren – die Resonanz war durchweg positiv.
Das Konzept richtet sich an leistungsbereite Auszubildende im IT-Bereich und eröffnet ihnen die Möglichkeit, in nur drei Jahren gleich drei anerkannte Abschlüsse zu erwerben. Neben der Ausbildung zur Fachinformatikerin bzw. zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung oder Systemintegration) wird parallel der Abschluss Berufsspezialist/-in Informationssicherheit (DQR-Niveau 5) erreicht – ein Qualifikationsniveau, das mit Meister- oder Technikerabschlüssen vergleichbar ist. Darauf aufbauend kann anschließend über den Seminarbereich der IHK der Bachelor Professional in IT erworben werden.
Ein besonderer Vorteil des Programms liegt in seiner effizienten Struktur: Die zusätzlichen Inhalte des Berufsspezialisten sind vollständig in den regulären Berufsschulunterricht integriert. Dadurch entstehen weder Mehrkosten noch zusätzlicher organisatorischer Aufwand für die Ausbildungsbetriebe.
Auch die Organisation ist praxisnah gestaltet: Der Unterricht erfolgt im Blockmodell mit 13 Schulwochen pro Jahr. Nach zwei Jahren legen die Auszubildenden ihre IHK-Abschlussprüfung ab, unmittelbar gefolgt von der Prüfung zum Berufsspezialisten – zwei Abschlüsse in kurzer Zeit. Wer sich zusätzlich für den Bachelor Professional in IT entscheidet, hat dann sogar drei Abschlüsse in drei Jahren.
Die Blockstruktur ermöglicht eine gute Planbarkeit für Betriebe und Auszubildende: Die 13 Unterrichtswochen sind gleichmäßig über das Schuljahr verteilt. Für die Unterbringung stehen Unterkünfte in Schulnähe zur Verfügung, die schuleigene Mensa bietet eine gute Verpflegungsmöglichkeit. Damit ist das Programm auch für Teilnehmende aus weiter entfernten Regionen attraktiv.
Das Bachelor Boost-Programm verbindet also berufliche Ausbildung mit gezielter Weiterqualifizierung und schafft so einen echten Mehrwert für Auszubildende und Unternehmen gleichermaßen. Interessierte Betriebe können sich für weitere Informationen direkt an die
IT-Abteilung der Heinrich-Thein-Schule oder die IHK Würzburg-Schweinfurt wenden.

Bewerbung als Türöffner – Neuntklässler des RMG Haßfurt schreiben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der HTS ihre Zukunft
Volle Aufmerksamkeit, gespannte Gesichter, konzentriertes Tippen:
Was zunächst wie ein Assessment-Center wirkte, war ein außergewöhnliches Schulprojekt. Die Abschlussklasse der Industriekaufleute (12. Jahrgangsstufe) der Heinrich-Thein-Schule, Staatliches Berufliches Schulzentrum Haßfurt verwandelte das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt am 05.02.206 für einen Tag in eine Bewerbungswerkstatt. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen erhielten nicht nur theoretisches Wissen, sondern konkrete Anleitung zur Erstellung ihrer ersten vollständigen Bewerbungsunterlagen.
Mit klarer Struktur und praxisnahen Beispielen erklärten die angehenden Industriekaufleute:
• wie ein professioneller Lebenslauf aufgebaut ist,
• welche Inhalte in ein überzeugendes Bewerbungsanschreiben gehören,
• worauf bei Sprache, Aufbau und Individualität zu achten ist,
• welche Wirkung ein Bewerbungsfoto entfaltet,
• und warum der erste Eindruck entscheidend sein kann.
Dabei wurde deutlich: Eine Bewerbung ist mehr als ein Dokument – sie ist persönlicher Fingerabdruck und Türöffner zugleich.
Der Höhepunkt des Projekts war die direkte Umsetzung: Gemeinsam erstellten die Neuntklässler ihren eigenen Lebenslauf und formulierten ein individuelles Anschreiben. Unsere Schülerinnen und Schüler begleiteten sie beratend, korrigierten wertschätzend und unterstützten auf Augenhöhe – ganz im Sinne des Konzepts „Schüler unterrichten Schüler“. Das Projekt ist curricular fest verankert: Für die 9. Klassen bildet die Berufliche Orientierung gemäß bayerischem Lehrplan die Grundlage, für die Industriekaufleute die Lehrplanbereiche „Projekt“ (12. Klasse) sowie „Personal“ (11. Klasse).
Nebenbei stellten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse Industriekaufleute 12 ihre Schule sowie Bildungswege und Abiturientenprogramme vor und gaben authentische Einblicke in die Ausbildung im dualen System.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Braun für das herzliche und freundliche Willkommen am RMG. Unser ganz besonderer Dank gilt Frau Hetterich für das Möglichmachen des Projekts, die Organisation und die hervorragende, schulartübergreifende Zusammenarbeit. Vorbereitet wurde das Projekt von Herrn Scheuer. Dabei wurde er zeitweise von Frau Göbel vertretungsweise unterstütz. Durgeführt am RMG haben das Projekt Frau Göbel in Vertretung für Herrn Scheuer und Frau Weber.
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Lernen lebendig wird, wenn Verantwortung übernommen wird – und wenn junge Menschen ihr Wissen weitergeben.
Praxisnah. Kompetent. Zukunftsorientiert. Regional verankert.
Workshops zur beruflichen Orientierung an der Heinrich-Thein-Schule
Nach dem großen Erfolg der Workshoptage 2024 und 2025 bot die Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt auch in diesem Jahr wieder Workshops zur beruflichen Orientierung an. An drei Tagen erhielten angehende Berufsschülerinnen und Berufsschüler aus dem Landkreis die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder praxisnah kennenzulernen.
Rund 250 Schülerinnen und Schüler aus acht Schulen nahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften teil. Aus verschiedenen Workshops konnten sie im Vorfeld zwei Angebote auswählen und sich online anmelden. Im Mittelpunkt stand dabei das aktive Ausprobieren: In der Schreinerei wurden Kleiderbügel gefertigt, in der Kfz-Werkstatt Reifen gewechselt und in der Metallwerkstatt CAD-Zeichnungen erstellt. Weitere Angebote reichten von Kinder- und Sozialpflege über IT, 3D-Druck und Ernährung bis hin zu Ladendetektion und Fleischerei, inklusive eigener Wurstherstellung
Die Workshops wurden von Lehrkräften der Heinrich-Thein-Schule mit Unterstützung ihrer Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Ziel war es, den Teilnehmenden eine fundierte und praxisnahe Berufsorientierung zu ermöglichen und gleichzeitig Einblicke in das Schulleben der Heinrich-Thein-Schule zu geben. Auch im kommenden Jahr soll das erfolgreiche Angebot fortgesetzt werden.

Neuwahlen bringen frischen Wind - Förderverein Freundeskreis der HTS wählt den neuen Vorstand
Am 26.11.2026 fand die regelmäßige Freundeskreissitzung der Heinrich-Thein-Schule statt, die wichtige Entscheidungen und neue Impulse brachte.
Ein zentraler Punkt der Sitzung war die Neuwahl der Vorstandschaft. Die Mitglieder bestätigten Matthias Tusche von den Fränkischen Rohrwerken im Amt des 1. Vorsitzenden. Gerhard Meyer, Seniorchef des Frischemarkts Meyer, wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. In seiner Abwesenheit wurde Timo Zirnsak von der Sparkasse Schweinfurt-Hassberge als Kassier für die neue Wahlperiode bestätigt. Zudem erhielten die Kassenprüfer Alfred Kaiser und Kurt Helbig ihre Ämter erneut zugesprochen. Als neue Beisitzer konnten Marco Ziegler von FIS Informationssysteme, Stephan Tobisch von der Heinrich-Thein-Schule, Udo Merz von Merz Haustechnik sowie Susanne Häffner vom BRK-Kreisverband Haßberge gewonnen werden.
Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Stephan Holze von der Wirtschaftsschule Bad Neustadt zum Thema „KI als Kollege – was auch immer das bedeuten mag“. Er beleuchtete, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Wissensentstehung verändert und diskutierte die Chancen und Herausforderungen, die mit der Integration von KI in den Arbeitsalltag und das Lernen verbunden sind. Die Teilnehmer wurden angeregt, über einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Technologien nachzudenken und deren Potenzial für die Zukunft zu erkennen.
Die Sitzung endete mit einem regen Austausch über die vorgestellten Themen und die zukünftige Ausrichtung des Freundeskreises. Die Mitglieder zeigten sich optimistisch und motiviert, die neuen Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Für weitere Informationen über eine Mitgliedschaft im Freundeskreis und zukünftige Veranstaltungen besuchen Sie bitte die Webseite der Heinrich-Thein-Schule.
Bayern startet größtes Bildungsprogramm der Geschichte: Startchancen-Programm erreicht 580 Schulen – Heinrich-Thein-Schule aus Haßfurt ist Teil der Zukunftsinvestition
Mit dem offiziellen Start des „Startchancen-Programms“ beginnt in Bayern das größte Bildungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik. Das ehrgeizige Projekt zielt darauf ab, die Bildungs- und Chancengleichheit an Schulen mit einem besonders herausfordernden Umfeld nachhaltig zu stärken und die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
Die Einführung des Programms erfolgt über die sogenannten „Startjahre“ 2024/2025 und 2025/2026. Im ersten Startjahr 2024/2025 sammeln 100 ausgewählte Grund- und Mittelschulen in Bayern erste Erfahrungen mit dem Programm. Ziel dieser Pilotphase ist es, sinnvolle Strukturen zu etablieren, Prozesse zu optimieren und erste Aktivitäten in den einzelnen Säulen des Programms aufzunehmen. Im darauffolgenden Schuljahr 2025/2026 folgen dann 480 weitere Schulen, womit die Gesamtzahl der bayerischen Startchancen-Schulen auf 580 ansteigt. Die Schulen wurden trägerunabhängig und nach transparenten Kriterien für die Teilnahme am Programm ausgewählt. Die Verteilung der Schulen unterstreicht die breite Wirksamkeit des Projekts über alle Bildungsstufen hinweg. Es wurden 280 Grundschulen, 150 Mittelschulen, 60 Förderzentren, 75 Berufsschulen und 15 Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung ausgewählt.
Die Heinrich-Thein-Schule ist Teil dieser Zukunftsinvestition. Eine der ausgewählten Schulen, die nun Teil dieses wichtigen Projekts wird, ist die Heinrich-Thein-Schule aus Haßfurt. Die Teilnahme an dem Programm ermöglicht es der Schule, ihre Ressourcen zu erweitern und gezielte Maßnahmen zur Förderung der Bildung für alle Schülerinnen und Schülern umzusetzen, um deren Potenziale optimal auszuschöpfen.
Neben der direkten Unterstützung ist ein regelmäßiger Austausch unter den ausgewählten Schulen vorgesehen. Dieses Netzwerk soll den Wissenstransfer und die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmethoden fördern. Die Förderung der Schulen im Rahmen des Startchancen-Programms basiert auf drei zentralen Säulen, die eine flexible und zielgerichtete Umsetzung sicherstellen:
- Chancengleichheit: Gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Basiskompetenzen und zur Unterstützung bei individuellen Lernhürden.
- Kompetenzstärkung: Erweiterte Personalausstattung, beispielsweise durch Schulsozialarbeit und multiprofessionelle Teams.
- Schulentwicklung: Investitionen in eine moderne Lernumgebung und in eine verbesserte digitale Infrastruktur.
Ein zentrales Anliegen des Programms ist die Reduzierung des bürokratischen Aufwands. Die Schulen sollen in die Lage versetzt werden, bedarfsgerechte Maßnahmen unkompliziert zu planen und umzusetzen, um ihre Energie voll auf die pädagogische Arbeit zu konzentrieren.
Das Startchancen-Programm wird als entscheidende Zukunftsinvestition in die bayerische Bildungslandschaft gesehen. Kein Kind darf verloren gehen. Mit diesem Programm soll dafür gesorgt werden, dass das Potential unserer jungen Generation voll ausschöpft wird.
Ziel sei es, allen Schülerinnen und Schülern einen selbstbestimmten Start in das Leben zu ermöglichen und somit den Grundstein für erfolgreiche Bildungsbiografien und die Fachkräfte von morgen zu legen.

375 Kilo gesammelter Müll – und das Goldene Eichhorn für die HTS
Am 26. September 2025 war es wieder so weit: Die Heinrich-Thein-Schule beteiligte sich bereits zum zweiten Mal am weltweiten World Cleanup Day – einem Aktionstag, an dem Millionen Menschen in über 190 Ländern gemeinsam gegen Umweltverschmutzung aktiv werden. Auch in Haßfurt, Knetzgau und Wonfurt wurde aufgeräumt – mit großem Erfolg.
12 Klassen unseres Beruflichen Schulzentrums sammelten insgesamt 375 Kilogramm Müll – und damit sogar 125 kg mehr als im Vorjahr. Besonders besorgniserregend: Auch über 20.000 Zigarettenkippen wurden von den Auszubildenden aus der Umwelt entfernt. Diese sind nicht nur unschön anzusehen, sondern enthalten giftige Stoffe, die Böden, Wasser und Tiere massiv schädigen können. Die Aktion zeigt deutlich: Der Jugend von heute ist die Welt von morgen nicht egal.
Auch 33 Lehrkräfte waren beteiligt: Schon früh am Morgen bereiteten sie ein stärkendes Frühstück für die 212 Teilnehmenden vor, halfen bei der Organisation, waren teilweise aktiv beim Müllsammeln dabei und packten auch beim Aufräumen tatkräftig mit an.
Ein besonderer Höhepunkt: Die Schule wurde mit dem Goldenen Eichhorn ausgezeichnet – einem Preis der Firma Eichhorn für herausragendes ökologisches Engagement. Der Preis ehrt nicht nur das Sammelergebnis, sondern vor allem den gelebten Gemeinschaftssinn und die Vorbildfunktion der Aktion.
Ermöglicht wurde der Cleanup durch großzügige Bar- und Sachspenden, ohne die ein Projekt dieser Größenordnung nicht umsetzbar wäre. Die Schulfamilie der Heinrich-Thein-Schule bedankt sich herzlich bei: Baumgutachten Rainer Gerber, Bengel Reisen, Coca-Cola Knetzgau, Höreder Beck, Herrn Wolfgang Benzinger, Mannl+Hauck, Maintal Konfitüren, OBI Haßfurt, Punktgenau Zustellservice sowie Regiolux.
Der Cleanup 2025 war weit mehr als nur eine Müllsammelaktion – er war ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein, Verantwortung und Zusammenhalt an der Heinrich-Thein-Schule.
Spendenübergabe zugunsten des Wünschewagens des ASB Franken/Oberpfalz
Am 22. September 2025 übergab die Klasse WEH12 angehender Einzelhandelskaufleute der Heinrich-Thein-Schule Haßfurt mit ihrer Klassenlehrerin, Franziska Fröhlich, und dem Schulleiter, Jochen Brüggemann, den Erlös ihrer Pfandsammelaktion an den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes im Bezirk Franken/Oberpfalz.
Im Laufe des Schuljahres 2024-2025 fiel den Schülerinnen und Schülern immer wieder auf, dass Pfandgut achtlos im Mülleimer landete. Daraufhin wurden die jungen Auszubildenden aktiv: Sie stellten an mehreren Stellen des Beruflichen Schulzentrums Pfandsammelkisten auf, warben in zahlreichen anderen Klassen persönlich mit Kurzvorträgen für ihre Aktion und erarbeiteten einen Einsatzplan, wonach im wöchentlichen Wechsel jeweils zwei Personen verantwortlich für das Leeren der Sammelkisten und die Rückgabe des Pfandguts waren. So konnte das Projekt bis zum Ende des Schuljahres im Juli 2025 aufrechterhalten und erfolgreich umgesetzt werden.
Dank des großen Engagements der gesamten Schulgemeinschaft kam schlussendlich eine Summe von 223,98 Euro zusammen. Diese wurde heute an Frau Susanne Flory, die zuständige Koordinatorin des Wünschewagens für Franken/Oberpfalz, übergeben.
Im Rahmen der Übergabe berichtete Frau Flory eindrucksvoll von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Wunscherfüllerin. Der Wünschewagen ist ein besonderes Projekt des ASB, das schwerkranken Menschen ihre letzten Herzenswünsche ermöglicht. Ursprünglich wurde die Idee von einem Niederländer in Israel entdeckt und hat sich seitdem erfolgreich in Deutschland etabliert. Inzwischen gibt es hierzulande 24 Standorte, wobei der Wünschewagen in Franken und der Oberpfalz seit sechs Jahren aktiv ist und von etwa 100 engagierten Ehrenamtlichen getragen wird. Die Spende der Schülerinnen und Schüler leistet einen wertvollen Beitrag, um diese wichtige Arbeit weiterhin zu ermöglichen.
„Es ist bewegend zu sehen, wie viele Menschen sich hier freiwillig dafür einsetzen, um Schwerstkranken noch einmal unvergessliche Momente zu schenken", so Kevin Schober, Auszubildender bei OBI Haßfurt und stellvertretender Klassensprecher der WEH12. Seine Mitschülerin und Auszubildende bei Lidl Haßfurt, Beritan Babayigit, fügte hinzu: "Wir sind stolz und glücklich, mit unserer Aktion Menschen helfen zu können, die sich oft nur noch einen letzten Herzenswunsch erfüllen möchten. Es ist schön zu wissen, dass unsere Aktion wirklich etwas bewirkt!".
Die Klasse WEH12 und die gesamte Schulgemeinschaft der Heinrich-Thein-Schule freuen sich, mit ihrer Aktion einen kleinen Beitrag für den Wünschewagen geleistet zu haben. Durch die eindrucksvolle Berichterstattung von Frau Flory, hat sich die Klasse außerdem dazu entschieden, die Aktion um ein weiteres Schuljahr zu verlängern und so bis zum Abschluss ihrer Berufsausbildung weiterzuführen.

Abschlussfeier der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt
345 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung an der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt abgeschlossen. Rund 60 Absolventinnen und Absolventen erzielten dabei eine Abschlussnote, die besser als 1,5 war.
Im Rahmen der Entlassfeier wurden zahlreiche herausragende Leistungen gewürdigt. Den Staatspreis für einen Notendurchschnitt von 1,0 erhielten Max Robin Hügelschäfer (MKA12), Kilian Leopold Muth (MKA12), Florian Schmitt (HTI12) und Cem Arslan (WEH12). Weitere Schüler mit dem Traumschnitt 1,0 sind Florian Schmitt (HTI12), Ciara Eiselt (WBÜ12), Aron Thiel (BFT12) und Marlon Ackermann (MKA12). Für besondere fachliche Leistungen verlieh der Freundeskreis der Schule Sonderpreise an Paulina Krietemeyer (BFEVS11), Nele Lutz (BFK11), Justine Claudia Sauerschell (BFK11), Jelina Dehn (BFS11), Aron Thiel (BFT12) sowie Nina Scherrer (WIN12). Die Firma FIS ehrte Markus Dietz (IT12B) für die beste Leistung im informationstechnischen Bereich, Florian Schmitt (HTI12) wurde von Kreishandwerksmeister Udo Merz für herausragende handwerkliche Fähigkeiten ausgezeichnet, Bastian Größ (MI12) erhielt den Preis der Fränkischen Rohrwerke im industriellen Bereich und die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge ehrte Cem Arslan (WEH12) für seine Spitzenleistung im kaufmännischen Bereich.
Einige der Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler gaben Einblicke in ihre berufliche Zukunft prei. Die Verkäuferinnen und Verkäufer der Klasse VK10, darunter David Becker und Guy-Lennox Hely Pelami (beide ausgebildet bei Obi), Michelle Büschel (Lidl Zeil), Beritan Babayagic (Lidl Haßfurt) sowie Danny Jansen (Rewe Haßfurt), zeigten sich besonders dankbar gegenüber ihrer Klassenlehrerin Franziska Fröhlich, die ihnen mit viel Engagement durch die Ausbildung geholfen hatte. Nach zwei Jahren setzen sie ihre berufliche Laufbahn mit dem dritten Ausbildungsjahr zu Einzelhandelskaufleuten fort.
Nina Scherrer aus Steinbach bleibt nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei Regiolux in Königsberg im Bereich Logistik tätig. Andreas Schlegelmilch und Baran Wolf, beide aus Zell am Ebersberg, setzen ihre Arbeit als Metzger in ihren Ausbildungsbetrieben fort. Lars Philippi aus Aub im Landkreis Rhön-Grabfeld, der den Abschluss als Technischer Assistent für Informatik gemacht hat, sucht dagegen aktuell nach einem passenden Arbeitsplatz.
Jannes Wrage aus Knetzgau, frisch ausgebildet als Kaufmann für Büromanagement bei den Vereinigten Finanzkaufleuten in Trossenfurt, besucht künftig die Berufsoberschule in Bamberg, um dort sein Fachabitur im Bereich Wirtschaft zu machen. Ein späteres Lehramtsstudium im wirtschaftlichen Bereich zieht er bereits in Betracht. Ebenfalls neue Wege schlagen Finja Markscheffel aus Buch und Mira Böhm aus Sand ein. Beide haben ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Helferin für Ernährung und Versorgung erfolgreich abgeschlossen. Markscheffel beginnt nun eine Ausbildung zur Krankenschwester an der Haßberg-Klinik, während Böhm sich zur Hörgeräteakustikerin bei der Firma Seifert in Bamberg ausbilden lässt.
Schulleiter Jochen Brüggemann richtete eindringliche Worte an die Abschlussklassen. Er appellierte an sie, offen für Veränderungen zu bleiben, den Mut zu haben, neue Wege zu gehen und sich aus der eigenen Komfortzone herauszubewegen. Gerade in einer dynamischen Welt eröffneten Veränderungen oft die besten Chancen für persönliches und berufliches Wachstum. Landrat Wilhelm Schneider betonte, wie sehr qualifizierte Nachwuchskräfte im Landkreis Haßberge gebraucht würden. Zudem sei die Berufsschule für den Landkreis ein zentrales Anliegen. In den vergangenen Jahren wurden rund 25 Millionen Euro in den Umbau des Schulgebäudes investiert. Der nächste Schritt sei der Neubau des Technologietransferzentrums (TTZ). Im Namen aller Schülerinnen und Schüler sprachen Nele Lutz und Justine Sauerschell Abschiedsworte, mit denen sie sich bei den Lehrkräften für deren Unterstützung, Geduld und Einsatz bedankten.
Die musikalische Umrahmung übernahm die 10. Klasse der Berufsfachschule für Kinderpflege unter der Leitung von Musikdozent Peter Friese.
Bericht: Christian Licha
Die BFT11 schnuppert in der Marcapo GmbH
Das Programmierprojekt im ersten Schuljahr der Technischen Assistenten für Informatik in Zusammenarbeit mit der Marcapo GmbH in Ebern ist schon fast ein fester Bestandteil der Ausbildung. Wie auch in den Jahren zuvor, durfte die Klasse mehrere Wochen an einem Programmierprojekt arbeiten, welches am Ende live in der Marcapo GmbH präsentiert wurde. Nach einem sehr herzlichen Empfang inkl. Verköstigung und Vorstellung der Firma, wurden die ausarbeiteten Ergebnisse den Softwareentwicklern und den Lehrern vorgestellt und erläutert. Am Ende der Veranstaltung konnten die Schüler noch Fragen zur dualen Ausbildung, zum Arbeitsalltag der Programmierer und zu weiteren Themen in der Marcapo GmbH stellen, welche vom Marcapo-Team beantwortet wurden. Das Schülerfeedback zum Projekt fiel sehr positiv aus und wir freuen uns sehr, dass wir da sein durften und hoffentlich im nächsten Jahr auch mit einem neuen Kooperationsprojekt wieder durchstarten können.
Ein besonderer Dank geht an Frau Geus, Herrn Dicker und Herrn Raab, die diesen Tag organisiert und betreut haben.

Erfolgreiche Typisierungsaktion an der Heinrich-Thein-Schule: 101 neue potenzielle Lebensretter
Am 15. und 16. Juli fand an der Heinrich-Thein-Schule eine ganz besondere Aktion statt: In Zusammenarbeit mit der Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisierten die Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Sozialpflege eine Typisierungsaktion zur Stammzellspende.
Bereits im Vorfeld hatten sich die engagierten Schüler intensiv mit dem Thema Leukämie und Knochenmarkspende auseinandergesetzt, Informationsmaterial vorbereitet und aktiv für die Aktion geworben. An den beiden Aktionstagen hatten alle Klassen der HTS gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Möglichkeit, sich unverbindlich über die Bedeutung und den Ablauf einer Stammzellspende zu informieren.
Wer sich anschließend zur Typisierung entschloss, konnte dies direkt vor Ort an drei betreuten Stationen durchführen lassen – unterstützt von Fachpersonal der AKB und begleitet von den Schülern der Sozialpflege. Als kleines Dankeschön erhielten alle potenzielle Spenderinnen und Spender im Anschluss ein Eis von Schülern der Ernährung und Versorgung.
Nicht nur die Schülerschaft zeigte großes Engagement: Auch zahlreiche Lehrkräfte und Mitarbeitende der Schule gingen mit gutem Beispiel voran und ließen sich registrieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 101 Personen haben sich typisieren lassen – ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Leukämie.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere den Schülerinnen und Schülern für ihre Vorbereitung und tatkräftige Unterstützung, der AKB – allen voran Frau Hübsch, die das Projekt initiiert hat – sowie der Schulleitung, die diese wichtige Aktion möglich gemacht hat.
Sponsoren für ein sauberes Haßfurt gesucht!
Jedes Jahr am 20. September findet der World Cleanup Day statt. Dabei handelt es sich die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung, welche inzwischen sogar offiziell in den Kalender der Vereinten Nationen aufgenommen wurde.
Bereits im vergangenen Jahr nahm die die Heinrich-Thein-Schule Haßfurt unter dem Motto "Die HTS räumt auf!" mit insgesamt 197 engagierten Auszubildenden aus elf verschiedenen Klassen an der Aktion teil. Im Innenstadtbereich und bis in die Gemeinden Knetzgau und Wonfurt füllten die jungen Lernenden an nur einem Vormittag 73 große Müllsäcke mit insgesamt 250,41 kg Müll und sammelten zudem 20.876 Zigarettenkippen ein.
Dieses Engagement war jedoch nur durch die Unterstützung von verschiedenen regionalen Sponsoren möglich, da alle Teilnehmenden mit dem notwendigen Equipment (Müllpicker, Warnweste, Handschuhe usw.) sowie mit Getränken und Snacks versorgt werden mussten.
Gerne möchte das Berufliche Schulzentrum auch in diesem Jahr wieder mit möglichst vielen Klassen einen schuleigenen Cleanup durchführen und sucht hierfür dringend Sponsoren, die mit nachhaltigen Sach- und/oder Geldspenden die Aktion für ein sauberes Haßfurt unterstützten.
Für alle Sponsoren ist ein gutes grünes und regionales Gewissen sozusagen inklusive, zudem werden sie auf dem schuleigenen Internetauftritt und gegenüber der Presse als Sponsoren genannt, ferner dürfen sie am Aktionstag mit Eigenwerbung am offiziellen Sammelplatz (Haupteingang der Heinrich-Thein-Schule an der Hofheimer Straße) auftreten.
Interessierte Sponsoren können sich jederzeit gerne an Franziska Fröhlich, die Umweltbeauftragte des Beruflichen Schulzentrums und Organisatorin des Aktionstags, wenden (via E-Mail an
























